
Eigentlich konnte das Ziel der beiden CLV-Starterinnen bei den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften nur sein, Erfahrungen zu sammeln. Umso schöner war es dann, dass ein bisschen mehr heraussprang.
Verena Klein hatte im Vorlauf über 60m Hürden ihre Nerven im Griff und kam mit 9,80 Sekunden ins Ziel. Mit der Zeit war die blonde Wilnsdorferin zwar nicht wirklich zufrieden, doch Trainer Christoph Heinbach erinnerte: "Wichtig ist, was wir für den Sommer davon mitnehmen!"
Eine Runde weiter kam Sprinterin Nina Braun. Noch zum jüngsten Jahrgang gehörend gelang dem Wilnsdorfer Wirbelwind im Vorlauf ein richtig guter Start und die Einstellung der persönlichen Bestleistung von 7,82 Sekunden sicherten einen Platz in der Vorschlussrunde. Hier sprintete sie mit 7,85 wieder an ihre Bestleistung heran. Das war umso erstaunlicher, da Nina in den letzten Woche auch ein Opfer der Grippewelle war.
Für den Sommer hat ihr Coach Daniel Kring das Ziel "Finalteilnahme" ausgegeben.
Die kleine CLV-Delegation konnte somit ein positives Resümee aus der Reise nach Sachsen-Anhalt ziehen. „Natürlich hätten wir gerne noch die Sprintstaffel gelaufen und es war auch schade, dass David nach Trainingsrückstand nicht an den Start gehen konnte. Aber das können wir ja im Sommer in Rostock korriegieren.“ befand CLV-Cheftrainer Armin Kring.