Gelungene Premiere für CLV



Erstmals als „CLV“-Athleten gingen Sportler aus dem südlichen Siegerland an den Start. Dabei kann man diese Premiere als durchaus gelungen betrachten.
Die in der Klasse U18 startende Nina Braun unterbot in ihrem ersten Hallenwettkampf in dieser Saison im hessischen Kalbach mit 7,92 Sekunden im Vorlauf und 7,93 Sekunden im Finale die geforderte Norm für die nationalen Hallentitelkämpfe der Klasse U20 direkt zweimal. Trainer Daniel Kring war vor allem mit der stark verbesserten Startphase sehr zufrieden: „An diesen Punkten haben wir zusammen mit den Kadertrainern intensiv gearbeitet und es hat Früchte getragen.“ Dass dabei, quasi als „Nebenprodukt“, noch 26,50 Sekunden über 200 Meter für die Wilnsdorferin heraussprangen, freute die Siegerländer Fraktion (LG Kindelsberg und CLV) umso mehr.
Ebenfalls neue Bestzeit ersprintete sich die der U20 angehörende Friederike Stunz. Die Dresseldorferin steigerte sich auf 8,12 Sekunden im Vorlauf und wurde im Finale mit 8,10 Sekunden Dritte. Im Weitsprung belegte sie mit guten 5,29 Metern ebenfalls den dritten Platz, musste aber aus gesundheitlichen Gründen auf die letzten beiden Versuche verzichten. „Es ist nichts Schlimmes aber in zwei Wochen sind Westfälische, da gehen wir lieber kein Risiko ein!“ beruhigte ihr Trainer Christoph Heinbach.
Besonders betonen sollte man an dieser Stelle die vorbildliche Organisation durch den Veranstalter und das gute Miteinander der Siegerländer Athleten und Trainer. So konnten diese gemeinsam ihre Sportler anfeuern und einen Kaffee genießen, der von Hochsprung-Ass Ariane Friedrich humorvoll kredenzt wurde.