Zweimal Bestzeit - zweimal Bronze

Einen guten Start in die Meisterschaftssaison gelang den Jugendlichen des CLV. Dabei stachen vor allem die die beiden Bronzeplätze von Friederike Stunz und Nina Braun heraus.
Rike konnte sich nach einem souveränen Vorlauf (8,14 sec) im Finale der weiblichen Jugend U20 noch einmal steigern und lieferte sich ein Duell mit dem Gladbecker Multitalent Annika Drazek. Die Hürdenspezialistin hatte am Schluss jedoch den höheren Speed und siegte in 7,77 Sekunden. Rike verbesserte sich auf 8,08 Sekunden und nähert sich damit beständig der Qualifikationsnorm von 7,95 Sekunden. Die soll nun bei den Westfalenmeisterschaften der Männer und Frauen am kommenden Wochenende geknackt werden.
Hierfür hat sich U18-Starterin Nina Braun schon qualifiziert. Im Vorlauf gelang der Wilnsdorferin ein Traumstart und die Uhr blieb bei neuer Bestzeit von 7,82 Sekunden stehen. Im Finale musste sich Nina dann ihrer Dauerrivalin Chantal Butzek (LC Paderborn) und Weitsprungsiegerin Ronja Frei (TV Wattenscheid) geschlagen geben. Da sie im Gegensatz zu Chantal bereits die 200m vom Vormittag in den Knochen hatte, zeigte sie sich zu Recht sehr zufrieden mit der Leistung. Die Stadionrunde absolvierte sie ebenfalls in neuer persönlicher Bestzeit von 26,05 Sekunden, belegte den vierten Rang und kratzt hier an der Norm für Halle/Saale (25,80 sec).
Die soll nun bei den westdeutschen Meisterschaften ebenso fallen wie die Norm für die 4x200m. Hier gingen Nina und Rike zusammen mit Linda-Marie Otto und Franziska Reiterer auf Quali-Jagd. Am Ende der vier Hallenrunden fehlten 48 Hunderstelsekunden für die Reise nach Sachsen-Anhalt.
Auf einen beachtlichen sechsten Rang sprang der 16-jährige Tom Hoffmann. 5,68 Meter standen für den schlacksigen Sprinter schließlich zu Buche, der nach der Entfernung aller Weisheitszähne noch etwas Trainingsrückstand hat.
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